Schneeglöckchen/Frühlingsknotenblume

Da es hier immer wieder zu Verwechslungen kommt, hier Bilder zur besseren Unterscheidung (regional gibt es natürlich noch andere Bezeichnungen, aber diese sind wohl in Österreich am stärksten verbreitet). Sie sind sich doch recht ähnlich, immerhin sind sie „Familienangehörige“ -Amaryllisgewächse, wie auch die Narzisse-und ebenso giftig.

Schneeglöckchen
Schneeglöckchen

 

 

 

 

 

Frühlingsknotenblume

 

Frühlingsknotenblume

Buchenkeimling

zart recken diese Geschwister ihre „Füßchen“ in die Welt hinaus…die Richtung stimmt noch nicht so ganz, aber man muß sich ja erst einmal umsehen!

weihnachtlicher Wald

Es ist ein schöner Brauch, in der Adventzeit und zu Weihnachten die Natur ins Haus zu holen…als Adventkranz, Gesteck, Weihnachtsbaum. Mit Lametta, Engelshaar und Christbaumkugeln behängt findet der Wald Eingang in die gute Stube.  Heute habe ich mich auf die Suche nach den Vorbildern für diese Schmuckstücke gemacht.  Photos anklicken zum Vergrößern! Empfehlenswert für einen wirklich besinnlichen Spaziergang abseits der Weihnachtsmarkt-Hektik! In der Nacht wären auch die Vorbilder für die Weihnachtssterne dabei…

ätherisches Latschenöl

Jetzt in der Schnupfenzeit haben ätherische Öle wieder Hochsaison. So wie das Latschenöl…damit kann man sich den sommerlichen Duft des Waldes auch in die – hoffentlich warme – Stube holen! Aber Vorsicht, ätherische Öle sind extrem konzentrierte Wirkstoffe.  Nicht übertreiben, nur sparsam und gelegentlich „bei Bedarf“ zB in der Duftlampe anwenden. Hier ein Photo von der Latschenölbrennerei auf der Planneralm:Dort findet eine sozial und ökologisch nachhaltige Gewinnung statt, als zusätzliche Einnahmequelle zu Holz- Almwirtschaft und winterlichem Schibetrieb.

Wurzeln graben

Heute ein sinnliches Erlebnis beim Wurzelgraben. Es ist wunderbar, diesen duftenden Schatz im „Untergrund“ des Waldes zu entdecken. Die Nelkenwurz riecht gerade besonders köstlich  – entsprechend ihres Namens… Mit ihren dunkelgrünen Blättern ist sie im Herbstlaub leicht zu finden. Mit wenig Aufwand verlässt sie recht willig den Waldboden. Ein fester kleiner Wurzelstamm und feine „Haare“ charakterisiert sie, wenn auch jede einzelne Wurzel anders aussieht. 

Auch wunderbar scharf und frisch duftende Engelwurzeln kamen heute mit – allerdings schon schwer zu finden, da viele Blätter der mehrjährigen Pflanze schon eingezogen sind.

Und zuletzt etwas Beinwell – auch für diese Wurzel die ideale Zeit!

Beim Wurzelgraben bitte schonend vorgehen – kleine Mengen und nur bei ausreichendem Vorkommen der Pflanze am Standort. Es muß auch nicht die ganze Wurzel mitkommen, Beinwell zB wächst wieder nach. Man könnte auch eine Achtsamkeitsübung daraus machen. Dabei mit allen Sinnen auf den Ort und die Pflanze einlassen, mit den Händen und event. einem Krickerl graben.

 

 

Hollergrieskoch

Im spätsommerlichen Wald sind immer noch Hollerbeeren zu finden. Rasch gepflückt, dann die Frage, was mache ich damit, möglichst einfach und mit vorhandenen Zutaten? Ergebnis: Beeren in Wasser weichkochen, ausdrücken, Flüssigkeit mit braunem Zucker, etwas Zimt, Apfelstückchen und Gries kochen, warm genießen! Einfach und gut!

 

 

Mädesüß

Die hübschen, duftig zarten Blüten des Mädesüß leuchten nun weiß an Bachrändern und in feuchten Wiesen…Nach dem Pflücken warten, bis sich die kleinen Insekten, die diese Pflanze offenbar lieben, ein neues Zuhause gesucht haben…extrem vielseitig…frisch oder getrocknet, für Heilzwecke (u.a. Schmerzen, Erkältung), Kosmetik, Kulinarik…sowohl süß als auch salzig; sehr eigener Geruch (etwas „medizinisch“ Salizylverbindungen) und Geschmack, Vorsicht beim Würzen, Aromatisieren: sehr intensiv!

Aspirin wurde urspr. aus dieser Pflanze hergestellt und auch danach benannt (Spirea, acetyliert). Wenn ich die Literatur richtig verstanden habe wirkt die Salicylsäure die aus dem Mädesüß im Körper gebildet wird sanfter – weniger intensiv dafür  magenschonender – als das Medikament. Dennoch nur kurmäßig und nicht ständig anwenden, und auch nicht dort, wo kein Aspirin genommen werden soll!

 

 

 

Gemmomazerate

Zu den mannigfaltigen  Möglichkeiten, Pflanzenkräfte für Menschen aufzubereiten und abseits von Raum und Zeit verfügbar zu machen, zählen die Gemmomazerate. Von Dr. Pol in der Mitte des 20. Jhdts als Therapieform v.a. im französischsprachigen Europa bekannt gemacht, schaffen sie es jetzt langsam auch in den deutschsprachigen Raum. Besonders spannend ist die eigene Herstellung. Das „embryonale“ Gewebe -besonders junge Knospen und Triebe – wird dafür gesammelt und in einer Glycerin/Weingeist/Wasser Mischung ausgezogen. Die Mazerate enthalten besondere Kräfte – sowohl in „naturwissenschaftlich-stofflicher“ als auch „ganzheitlich/komplementärmedizinischer“ Hinsicht.