Winterzeit

Nicht nur viele Tiere, auch Pflanzen haben sich jetzt in den „Winterschlaf“ begeben. Sie haben ihren Stoffwechsel heruntergefahren und die Blätter abgeworfen, um den Flüssigkeitsverlust zu minimieren. Auch wenn sie – wie hier – an einem See wachsen, können sie die Feuchtigkeit als Eis und Schnee nicht aufnehmen, sondern werden nur „äußerlich“ von ihr umhüllt. Das schadet normalerweise nicht, bildet sogar eine isolierende Schicht. Und es sieht sehr hübsch aus, wenn sich Eiskristalle auf den Zweigen und übrig gebliebenen Früchten bilden.

In ihrem „Winterkleid“ sind viele Pflanzen gar nicht einfach zu erkennen. Ich würde hier auf einen gewöhnlichen Schneeball (Viburnum) tippen. Er wächst gerne an Wegen, mag es feucht und die roten Früchte bleiben oft bis zum Frühjahr als „Wintersteher“ an den Zweigen. Ob das zu einer Verbesserung des Geschmacks führt, wäre noch auszutesten.

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