im Wald-Literaturtipp

Da „wilde Kräuter“ in einem soziokulturellen Kontext stehen, heute ein Literaturtipp – nichts neues, aber ich bin gerade erst darübergestolpert, über „Das gestohlene Kind“ von Keith Donohue. Ein seltsames, aber interessantes Buch mit einem erfrischend pragmatischen Zugang zu Mythen.

Nach der Lektüre eine eigenartige Stimmung im Wald 🙂

Weißdorn und Mistel

Unter dieser Mistel haben sich bestimmt schon viele Liebespaare geküsst…  versteckt auf einer Anhöhe mit Blick auf Burg Kreuzenstein. Die herzstärkende und blutdruckausgleichende Wirkung des Weißdorns – in Präparaten auch gerne mit Mistel kombiniert – kann dabei nur von Vorteil sein 🙂

Während die – jetzt noch unreifen – Früchte der Mistel zu Genußzwecken für uns ungeeignet sind,  lassen sich die kleinen roten „Liebesäpfel“ des Weißdorns zu interessanten kulinarischen Variationen verarbeiten!  Als Pesto, in Marmeladen, Gelees oder auch im Quittenkäse – diese gesunden Minifrüchte laden zum Experimentieren ein!

Haare waschen rein pflanzlich

Es ist wieder so weit: der Jahresvorrat an Roßkastanien kann gesammelt werden! frisch durch den Fleischwolf drehen, mit Schale gibt es eine zusätzliche Tönung. 1-2 Eßlöffel mit  ca 1/4-1/2 l Wasser über Nacht im Kühlschrank stehen lassen, abseihen und mit der Flüssigkeit Haare waschen.  danach eventuell noch Spülung mit Haarbalsam oder Kräuteressig. funktioniert angeblich auch zum Wäschewaschen. Aber da besser ohne Schale verwenden…

 

Hustensaison beginnt

Glücklich wer rechtzeitig vorgesorgt hat – immunstärkend und unterstützend bei Atemwegserkrankungen helfen klassische heimische Hausmittel wie Spitzwegerich- und Tannenwipferlsirup.  Vorstellen will ich heute ein vergleichbares Mittel aus Georgien-einen Sirup aus jungen Kiefernzapfen. Dort sehr bekannt, auch der Pollen wird verwendet.